Noch mehr Branding-Tipps: Erfahrungsberichte

Drei Tipps habe ich dir in den letzten Beiträgen gegeben, "wie Personal Branding dir für dein Gehalt hilft." Dazu hat mich Céline Münstermann im Interview für ihren Podcast "Mein Wunschgehalt" inspiriert.


Tipp 1: Finde dein Thema (Und mach's nicht alleine!)

Tipp 2: Rede darüber & werde sichtbar (Hauptsache machen!)

Tipp 3: Fuck you money (Mach dich unabhängig!)


Doch es gibt natürlich noch mehr als drei Tipps. Und einer davon ist auch: Du musst nicht alle Erfahrungen erst selber machen. Du kannst auch andere zu ihren Erfahrungen befragen und die Erkenntnisse nutzen. Das hab ich für dich gemacht. Hier Tipps und Erfahrungen von vier Business-Frauen, die aktiv ihr Branding in die Hand genommen haben.



Klare Ansage in jedem Fall: Mach dein Branding nicht alleine. Und das kann ich persönlich unterschreiben. Nicht, dass das nicht möglich wäre. Es dauert nur so viel länger. Du hältst dich mit Detailfragen viel zu lange auf - und verlierst die wirklich wichtigen strategischen Fragen dabei aus den Augen. "Den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen", das ist hier sicher eine passende Metapher. Alles wird leichter, wenn du jemand Außenstehenden hast, die oder der dir Feedback schenkt und dich in Entscheidungen unterstützt.


"Such dir einen Coach, der zu dir passt und dich stärkt."

So formuliert es Luisa. Und Claudia berichtet:

"Bewährt hat sich der Austausch mit einer Person, die Ahnung von solchen Prozessen hat. Ich musste jemanden haben, der sich auch traut, mich mal kritisch zu fragen, mir spiegelt, was meine Ideen sind und wie sie ankommen, damit ich schärfen kann und weiß: hab ich es so gedacht, wie es der andere versteht. Du kannst dir selbst nicht einfach Fragen stellen und beantworten. Und Reflexion ist allein auch nur bedingt möglich."

Nicht sicher, ob sich das lohnt? Luisa hat dazu eine treffende Frage für dich:

"Überleg dir, was dir das Ergebnis wert ist. Was bringt dir das? Und was passiert, bzw. welche Kosten entstehen, wenn du das Branding NICHT machst?"

Vor allem dann, wenn du mehr Sichtbarkeit möchtest, die wiederum mehr Anfragen, Optionen, Income, Weiterentwicklung, Wachstum und Skalierbarkeit schaffen kann. Das geht nicht von heute auf morgen - aber auch definitiv nicht ohne das Loslegen. So sagt Claudia:

"Die Idee war auch, mein Angebot publik zu machen. Und ich musste jemanden haben, der das für mich macht."

Dazu kommt: Du zeigst dich ja nur gerne mit einer Sache, hinter der du wirklich stehen kannst. Authentizität im Branding ist also gewissermaßen auch Voraussetzung für Sichtbarkeit, wie Luisa schön beschreibt.

"Branding ist ja super umfassend. Aber die ganze Außerdarstellung kann nur funktionieren, wenn es innerlich gut funktioniert und zu dir passt. Sonst ist es nur ein Auftritt ohne Personality. Egal ob Website oder Visitenkarten: Wichtig ist, dass du gesehen wirst und wahrgenommen wirst, und dass dieses Bild dir entspricht!"

Dabei geht es nicht um Perfektion. Voraussetzung für Sichtbarkeit ist nicht, dass alles "fertig geschliffen" ist. Sondern einerseits einfach mal um das "Loslegen", und andererseits um das Fokussieren (anstatt "alles" abbilden zu wollen). Dieses "Weglassen" ist eine besondere Challenge, wie Claudia schön beschreibt:

"Der ganze Prozess war ein Weg zu einer Fokussierung. Und Fokussieren hat auch einen Nachteil: Du musst Sachen loslassen. Mut zur Lücke war dabei ganz wichtig. Und die Lücke dann auch aushalten."

Was dabei hilft? Ausprobieren!

"Raus mit den Ideen, sich austauschen, und gleichzeitig immer bei sich bleiben."

So hat es Manuela erfolgreich umgesetzt. Schritt für Schritt nach draußen - und mit der Resonanz und der eigenen Erfahrung weitermachen. Dieses "Raus mit den Ideen" und "sich austauschen" bringt zugleich Sichtbarkeit im Netzwerk. Und, wie Sylvie wunderbar auf den Punkt bringt:

"Die Macht geht vom Netzwerk aus. Erst über Menschen, die mich kennen, komme ich an Menschen, die mich noch nicht kennen. Das heißt konsequent jeden Kontakt aktivieren - über soziale Netzwerke aber auch in Person - und verschiedene Kanäle nutzen."

Das geht nicht von heute auf Morgen. Der gesamte Branding-Prozess ist eben ein Prozess, wie Sylvie ebenfalls feststellt:

"Es braucht Geduld."

Dafür ist es ein nachhaltiger Weg.


Und - das finde ich auch noch wichtig zu sagen - es könnte passieren, dass dir die ganze Sache Spaß macht 😉


Branding ist Fun!


Freu dich auf einen kreativen Prozess, der dich stärkt - auch über deine beruflichen Absichten hinaus! Der dir Selbstbewusstsein gibt, weil du reflektierst, wo du wirklich dahinter stehen kannst. Was wirklich ganz und gar deins ist. Auf der Suche nach deinen Themen, deiner Stimme, deiner Unverwechselbarkeit findest du natürlich zugleich deine Authentizität. Wo du dir zu 100% sicher bist - und keinen Rückzieher machen musst. Naja, und das stärkt das Auftreten - und deine Position in der Gehaltsverhandlung.


In diesem Sinne: Have fun! Denn dieser Spaß dient deinem Marktwert 😉💪



Lust darauf, loszulegen und dein Branding in die Hand zu nehmen?

Ich packe das mit dir an.


Den strategischen Teil ebenso wie die sichtbaren Resultate, mit Website, Visitenkarten, Social Media Content und und und. Mit viel Kreativität, Systematik und zugleich Leichtigkeit, weil ich finde, dass es diese Unbeschwertheit braucht, um auf Überraschendes zu stoßen, zu entdecken, was das ganz Besondere im jeweiligen Profil und Angebot ist.


Lass mich wissen, was dir wichtig ist, und get in touch! Ich freue mich auf ein gemeinsames Projekt mit dir!


Und wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest zu Branding & Content, kannst du einfach hier die Updates abonnieren 😊

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