Branding-Tipp 2 - Rede darüber & werde sichtbar (Hauptsache machen!)

"Welche drei Tipps, wie Personal Branding dir für dein Gehalt hilft, hast du für eine Freundin auf der Parkbank?" hat mich Céline Münstermann für ihren Podcast "Mein Wunschgehalt" gefragt. Hier kommt Tipp No. 2!


Wenn du Tipp No. 1 noch nicht gelesen hast oder nochmal lesen magst, bitte hier entlang: Finde dein Thema (Und mach's nicht alleine!)


Tipp 2: Rede darüber & werde sichtbar


Wenn dir klar ist, womit du dich positionieren willst, dein Thema, dein Fokus definiert ist, dann geht es um eben um die Sichtbarkeit und Außenwahrnehmung dazu. Und das bekommst du nur, wenn du es wagst, dich zu zeigen. Und es ist tatsächlich ein Wagnis, dich so zu exponieren! Eine der grössten Challenges im Branding. Es ist ja nicht so leicht, sich so selbstbewusst hinzustellen und zu sagen: "Hey, da bin ich, das kann ich, das ist großartig, das willst du haben!" Was also tun?


Der einfachste Praxis-Tipp:


Fragen stellen!


Geh in einen offenen Austausch zu deinem Thema. Im Unternehmen, in Social Networks, in deinem Bekanntenkreis...


Hier ein Beispiel. Geht natürlich auch ohne Bild. Und offline. Doch so hab ich zuletzt ein paar geniale Tools entdeckt für die MacGyver-Events. Und ich freue mich immer noch über neue Antworten, just saying 😉


Wenn du dich nicht mit Expertise positionierst, sondern mit Fragen, hast du gleich mehrere entscheidende Vorteile:

  1. Fragen sind bessere Anknüpfungspunkte. Wahrheiten zu präsentieren beendet das Gespräch. Fragen starten einen Dialog.

  2. Auch das Fragen-stellen ist bereits Sichtbarkeit: Du kommunizierst, welche Themen dich beschäftigen, wirst im Kontext deines Themas wahrgenommen.

  3. Außerdem: Du lernst auch gleich noch was dazu, gewinnst noch mehr an Expertise.

  4. Und: Du schaffst dir ein Netzwerk. Tappst nicht im Dunkeln und in deiner eigenen Welt. Hast plötzlich Kompliz:innen. Leute, die dir den Rücken stärken.

Also:

  • Was beschäftigt dich zu diesem Thema? Was willst du wissen, lernen, herausfinden?

  • Wer beschäftigt sich auch noch mit diesem Thema? Wen kannst du kontaktieren, um gemeinsam was zu besprechen oder gar auf die Beine zu stellen?

Da kannst du jetzt auf LinkedIn Leute suchen, Beiträge zum Thema verfolgen, liken, kommentieren - und dann selbst mal einen eigenen Beitrag wagen (eben vielleicht einfach mal eine Frage in die Runde). Du kannst Communities beitreten, dich für Lean Coffees, Barcamps, online Events anmelden. Oder dich im internen Firmennetzwerk zu Themen zu Wort melden. In jedem Fall:


Hauptsache machen!


Trau dich! Geh raus! Zeig dich!


Positionierung nutzt dir wenig im stillen Kämmerlein. Klar, hier fühlst du dich wohl, weil nichts schiefgehen kann. Weil du dich nicht blamieren kannst. Doch erstens fehlt dir dann das Feedback, ob das was du tust ankommt. Und zweitens hast du eben auch nicht die Sichtbarkeit, die du ja erreichen willst. Es ist total okay, dass du experimentierst. Nur weil es Work-in-progress ist, musst (und sollst) du es nicht verstecken.


Ich hab für mich das Grundprinzip aufgestellt: Erfahrung machen, statt alles richtig machen. Der Weg entsteht beim Gehen. MACHEN ist, was zählt.


Praxis-Tipp: Mach Working Out Loud! Ein geniales Konzept des Peer-Coaching, das dir in 12 Wochen hilft, dein Ziel zu verfolgen und dich immer mehr in die Sichtbarkeit zu wagen.


Und keine Sorge, du musst nicht mit voller Breitseite einsteigen. Aber: Schwimmen lernt man nicht aus dem Handbuch. Du kannst vieles vorbereiten. Techniken am Trockenen trainieren. Dich theoretisch mit der Gefahr des Ertrinkens auseinandersetzen. Die Temperatur messen. Andere vom Beckenrand aus beobachten und analysieren. Aber du wirst es nicht lernen, wenn du nicht selbst ins Wasser steigst. Sinnvollerweise machst du auch keinen Kopfsprung ins unbekannte Wasser. Aber an irgendeinem Punkt musst du mal zumindest die große Zehe in dieses Wasser halten - und dich langsam vorwagen!


Du kannst sowieso nicht alles planen. Fehler sind ok. Gerade am Anfang gilt: Nobody cares. Du hast sowieso noch nicht genug Reichweite.* 😉 Die kommt erst, wenn du auch die nötige Erfahrung dazu hast.*


Das Risiko hält sich also in Grenzen. Aber das Potenzial ist riesig! Wenn du dich nämlich traust und Schritt für Schritt weiter gehst, entwickelt sich eine Eigendynamik, die sukzessive deinen Marktwert nach oben treibt, und die richtigen Personen zu dir bringt.


Das ist eine völlig neue Ausgangslage für deine Positionierung - bis hin zur Gehaltsverhandlung für den neuen Job oder dem Pricing für deine Angebote und dem Mehrwert für deine Ansprechpersonen.

Lust auf ein gemeinsames Branding?

Get in touch! Ich freue mich auf ein gemeinsames Projekt mit dir! Lass uns gemeinsam an deiner Sichtbarkeit arbeiten. An dem, was du sagst, wie du es sagst, wo du es sagst. Und gebe dir, wenn du magst, auch den nötigen Schubs, damit du dich traust, dich zu zeigen 😉


Und wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest zu Branding & Content, kannst du einfach hier die Updates abonnieren 😊


Coming up next:

Tipp 3 - Fuck you money (Mach dich unabhängig!)


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* Reichweite ist ohnehin ein eigenes Thema. Die kommt erst durch viel "Doing" und Dranbleiben. Wenn du (online oder offline) nicht sonderlich aktiv / kommunikativ bist, bist du auch nicht sonderlich sichtbar. Je mehr du in den Austausch gehst und dich vernetzt, desto mehr Reichweite erhältst du. Gleichzeitig bekommst du "unterwegs" Erfahrung und lernst, was funktioniert, was nicht, und wie du mit kritischen Fragen / Resonanz / Fehlern umgehst. Also: Go for it!


** Hier ein Beispiel. Geht natürlich auch ohne Bild. Und offline. Doch so hab ich zuletzt ein paar geniale Tools entdeckt für die MacGyver-Events. Und ich freue mich immer noch über neue Antworten, just saying 😉


Hier ein Beispiel. Geht natürlich auch ohne Bild. Und offline. Doch so hab ich zuletzt ein paar geniale Tools entdeckt für die MacGyver-Events. Und ich freue mich immer noch über neue Antworten, just saying 😉

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